Bauchdeckenstraffung
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Speziell nach Schwangerschaften, aber auch nach starken Gewichtsschwankungen, kann die Muskel und Hautdecke des Bauches sich nachhaltig dehnen, sodass ein hängender Bauch entsteht. |
Die Bauchdeckenstraffung kann aus medizinischen oder rein ästhetischen Gründen sinnvoll und gewünscht sein. Allerdings wird sie erst vorgenommen, wenn Abnehmen und gezielte Gymnastik nicht ausreichen.Eine Bauchdeckenstraffung ist in jedem Alter möglich.
Wie wird eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt?
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Ohne einen großen Schnitt geht es nicht. Haut und Unterhaut werden vom Einschnitt ausgehend von der Muskulatur abgelöst, straff gezogen, der Überschuss entfernt und schließlich wird alles wieder zusammengefügt. |
Eine Straffung der Muskulatur kommt in einigen Fällen hinzu.
Bei einer ausgedehnten Bauchplastik, welche die Entfernung von Fettgewebe, die Straffung des darunter liegenden Muskelgewebes und ausgiebige Entfernung überschüssiger Haut beinhaltet, wird der Nabel zuerst umschnitten und am Ende des Eingriffs auf optisch natürlicher Höhe wieder eingesetzt.
Liegt ein Elastizitätsverlust der Bauchdecke mit einem Hautüberschuss vor, kann dies mit einer Bauchdeckenplastik korrigiert werden. Dabei werden eventuell vorhandene Fettdepots zuerst abgesaugt, die erschlaffte Bauchdecke mit Nähten gestrafft und der Hautüberschuss entfernt. Für ein besseres Endergebnis kann die Bauchdeckenstraffung mit Fettabsaugung an den angrenzenden Bereichen wie den Hüften oder dem oberen Bauchbereich kombiniert werden. Die klassische Bauchdeckenplastik, unter Einbeziehung der Muskeldeckenstraffung, erfordert eine Vollnarkose mit mindestens zwei Tagen Aufenthalt in der Wiener Privatklinik.
Werden bei einer Baudeckenstraffung auch die Schwangerschaftsstreifen entfernt?
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Die sogenannten Schwangerschaftsstreifen treten bei Frauen mit Bindegewebeschwäche häufig zusammen mit der erschlafften Haut im Bauchbereich auf. |
Bei der Bauchdeckenstraffung wird unter anderem auch ein Teil des unterhalb des Bauchnabels liegenden Hautgewebes entfernt, wodurch in den meisten Fällen auch die Schwangerschaftsstreifen beseitigt werden. Sollten sich auch oberhalb des Bauchnabels noch Streifen befinden, so können diese in einer separaten Sitzung (nicht aber zusammen mit der Bauchdeckenstraffung) mittels anderer Methoden, behandelt werden. Das Hautbild wird dadurch verbessert und die Streifen gemildert, auch wenn sie dabei nicht unbedingt völlig eliminierbar sind.
Was passiert nach der Operation?
Auf die ganze Operationsfläche wird nach dem Eingriff ein Mieder angelegt. Nach der Operation ist bis zum nächsten Tag Bettruhe erforderlich, wobei die Beine angewinkelt werden müssen, damit eine Spannung auf die Nähte verhindert wird. Eine Streckung der Bauchdecke muss ebenfalls vermieden werden. Die Fäden sind selbstauflösend und müssen nicht entfernt werden. Hautpflege und leichter Druck auf das operierte Gebiet sind nach der Bauchdeckenstraffung ebenso wichtig wie körperliche Schonung für etwa vier Wochen.
Keine Operation ohne Risiken
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Trotz größter Sorgfalt können während oder nach ärztlichen Eingriffen vereinzelt Komplikationen auftreten: - Schmerzen und Spannungszustände über einen längeren Zeitraum hinweg - Durchblutungs- und Wundheilstörungen im Bereich der Wundränder |
- Störungen der Narbenbildung
- Infektion der Wunde
- Nachblutungen
- Aufreißen der Wundränder, bedingt durch zu frühe oder zu starke Bewegung und körperliche Anstrengungen
- Vorübergehendes Taubheitsgefühl
- Manchmal muss angesammelte Gewebsflüssigkeit durch eine oder wiederholte Punktionen entfernt werden
Worauf müssen Sie vor und nach der Operation achten?
- Bestimmte Medikamente, die das Blut dünnflüssig machen (z. B. Aspirin, Aspro, Thrombo as. , Thomapyrin, Vitamintabletten, etc.), sind eine Woche vor und nach der Operation zu vermeiden.
- Reduzieren Sie den Nikotingenuss zwei Wochen vor und zwei Wochen nach der OP auf maximal fünf Zigaretten pro Tag
- Vor der Operation darf mindestens sechs Stunden lang nichts gegessen und getrunken werden.
- Ein spezielles Kompressionsmieder muss sechs bis acht Wochen getragen werden.
- In den ersten sechs Wochen nach der Operation sollte auf körperliche Anstrengung und sportliche Aktivitäten ganz verzichtet werden.










