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Dermabrasion

 

Dermabrasion

Pigmentänderungen, Verhornungen, aber auch kleine Narben, die durch Operationen, Unfälle oder durch Akne entstanden sind, können mit Hilfe der Dermabrasion verbessert werden. Auch oberflächliche Tätowierungen, Schmutzeinsprengungen oder klinisch eindeutig gutartige Hautveränderungen, wie z. B. Altersflecken, können durch Dermabrasion gemildert werden. Hautabschleifungen sind nur in Körperregionen durchführbar, wo die Haut eine gewisse Stärke aufweist. Ideal ist die Stirn- und Wangenregion. Die dünne Lidhaut hingegen kann durch Dermabrasion nicht behandelt werden. Bei großflächigen Verbrennungsnarben oder sehr dicken, wulstigen Narben verspricht die Abschleifung keinen Erfolg.

 

Wie wird eine Dermabrasion durchgeführt?

Dermabrasion Mit Hilfe eines Diamantenschleifkopfes wird nur die obere Hautschicht und das eventuell vorhandene Narbengewebe oder die Verhornung abgetragen. Die darunter liegenden Hautschichten und

Hautanhangsgebilde, wie Schweiß- und Talgdrüsen, Pigmentzellen sowie kleine Blutgefäße, bleiben dabei erhalten. Nach dem Eingriff kann die Wundheilung durch Auftragen eines Medikamentes oder Gels, welches sich auf der Wundfläche mit dem Wundsekret verbindet, unterstützt werden. So entsteht ein Wundschorf, der nach acht bis zehn Tagen abfällt, wenn die neue Haut darunter schon gewachsen ist. Um ein Verletzen der unteren Hautschichten zu vermeiden, kann es passieren, dass der Arzt, vor Erreichung des perfekten Ergebnisses, die Behandlung abbrechen muss. Um den gewünschten Erfolg zu erreichen, kann der Vorgang nach einigen Monaten wiederholt werden.

 

Ergebnis

Der Erfolg der Behandlung richtet sich vor allem nach der Beschaffenheit der Haut vor dem Eingriff und nach der behandelten Körperstelle. Je kräftiger die abzuschleifende Haut ist, desto besser sind die Ergebnisse. Im optimalen Fall sind Tattoowierungen und Pigmentflecken verschwunden, und die Narben verbessert.

 

Worauf müssen Sie nach der Behandlung achten?

- Nach Möglichkeit sollten während der ersten drei Wochen nach dem Eingriff Bewegungen im abgeschliffenen Hautgebiet vermieden werden, da die Wundheilung dadurch ungünstig beeinflusst wird.
- Der Wundschorf darf auf keinen Fall abgelöst werden. Gegebenenfalls können bestimmte Salben die Ablösung unterstützen.
- Solange die frisch gewachsene Haut gerötet ist, sollten Sie sich keiner direkten Sonnenbestrahlung aussetzen. Achten Sie darauf, dass Sie immer durch eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt sind.
- Ein weiterer Faktor für ein gutes Operationsergebnis ist die regelmäßige Kontrolle des Heilungsprozesses. Halten Sie daher bitte die Termine für die Nachuntersuchungen ein. Nur so kann gewährleistet werden, dass Störungen der Wundheilung rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.
- Verwenden Sie auf gar keinen Fall Selbstbräuner!

Keine Operation ohne Risiko

Trotz größter Sorgfalt können während oder nach einem ärztlichen Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten. Zu nennen sind:
- leichte Blutungen, die aber sofort gestillt werden können
- Infektion der Wunde und verzögerte Wundheilung
- Rötung des Wundgebietes, die unter Umständen über längere Zeit anhält
- Pigmentstörungen (Verfärbungen der Haut im Vergleich zur umgebenden Haut), die sich jedoch meist von selbst zurückbilden



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