Gesichtsimplantate
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Um ein zu gering ausgebildetes, fliehendes Kinn zu korrigieren, wird ein in Größe und Form passendes Implantat, meist aus Silikon, eingesetzt. Dieses wird entweder von außen, knapp unter der Kinnspitze oder in der Regel von der Mundhöhle her, eingesetzt. Nach der gelungenen Operation ist das Implantat weder nach außen sichtbar noch tastbar. |
Ein zu starkes oder vorspringendes Kinn lässt sich über einen Schnitt unterhalb des Kinns verkleinern, wenn die Weichteile betroffen sind (Hexenkinn). Ist jedoch der Knochen betroffen so muss dieser in einem Eingriff in Narkose gebrochen werden. Derartige Eingriffe führen wir gemeinsam mit erfahrenen Kieferchirurgen durch.
Wie wird eine Wangen-Formung durchgeführt
Wenn Sie Ihre Wangenknochen als zu wenig ausgeprägt empfinden, ist eine sogenannte Wangenunterfütterung möglich. Über einen kleinen Schnitt in der Mundschleimhaut wird ein Implantat, meist aus Silikon oder anderen Materialien eingesetzt. Das Implantat wird direkt am Jochbein angelagert, verwächst sehr gut mit den Bindegewebszellen und integriert sich harmonisch in Ihr Gesicht. Nach der gelungenen Operation sind weder äußere Narben noch das Implantat sicht- oder tastbar. Eine Verbesserung der Gesichtskontur lässt sich auch durch eine Eigenfettimplantation erreichen. Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Das Resultat ist allerdings teilweise vergänglich und der Eingriff muss wiederholt werden. Ist die Wange zu voluminös, so kann ebenfalls durch einen Schnitt in die Wangenschleimhaut der Wangenfettkörper entfernt werden. Auch dieser Eingriff wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt.
Nachbehandlung
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Die korrigierte Kinn- und/oder Wangenform wird durch einen Verband fixiert. Einige Tage bleibt die behandelte Gesichtspartie geschwollen. Nach circa drei bis vier Tagen sind Sie wieder gesellschaftsfähig. Geringfügige Gefühlsstörungen der Haut verschwinden meist innerhalb weniger Wochen. |
Das Endresultat ist meist 3 Monate nach dem Eingriff zu bewundern.
Ergebnis
Durch das Einsetzen der Implantate können die Gesichtszüge zwar harmonisiert werden, jedoch wird die persönliche Grundform diese immer mitbestimmen. Eine Kinn- beziehungsweise Wangenkorrektur dauert je nach Umfang der Operation zwischen einer und drei Stunden. Meist wird die Operation ambulant in Lokalanästhesie, begleitendem Dämmerschlaf oder in Narkose vorgenommen.
Keine Operation ohne Risiko
Trotz größter Sorgfalt können während oder nach ärztlichen Eingriffen vereinzelt Komplikationen auftreten:
- Nachblutungen oder Infektionen
- Blutergüsse, Schwellung
- Infektionen gegen bei der Operation verwendetes Fremdmaterial bzw. beim Entfernen des Fremdmaterials
- In seltenen Fällen kann der Unterkiefernerv verletzt werden, sodass es zu Gefühlsstörungen kommen kann
- Verkapselung der Implantate
Worauf müssen Sie vor und nach der Operation achten
- Bestimmte Medikamente, die das Blut dünnflüssig machen (z. B. Aspirin, Aspro, ThromboASS, Thomapyrin, Marcoumar, etc.), sind eine Woche vor und nach der Operation zu vermeiden.
- Vor der Operation darf mindestens sechs Stunden lang nichts gegessen werden.
- Legen Sie nach der Operation kühlende Substanzen auf die behandelten Hautpartien. Zusätzlich empfehlen wir abschwellende Dragees, wie z. B. Wobenzym®.
- Lagern Sie nach der Operation den Kopf hoch, das beschleunigt den Rückgang der Schwellung.
- Vermeiden Sie Zigaretten und Alkohol.
- Putzen Sie Ihre Zähne nach der Operation sehr vorsichtig.
- Vermeiden Sie starkes Kauen, sondern nehmen Sie in den ersten drei Tagen nach der Operation nur flüssig-breiige Kost zu sich.
- Bei Schnitten in der Wangen- bzw. Mundschleimhaut sollten Sie nach jeder Mahlzeit Mundspülungen z. B. mit Salbeitee oder desinfizierenden Lösungen durchführen.
- Sprechen und lachen Sie nach dem Eingriff möglichst wenig.








