English Deutsch
TERMINVEREINBARUNG
Für ein erstes, persönliches Beratungsgespräch bitten wir Sie um Terminvereinbarung.
jetzt Termin vereinbaren

Beauty-OPs im Test

30. August 2011
mehr Infos »

FACEBOOK

Jetzt Fan von Dr. Millesi auf Facebook werden!
zum Facebook Profil

ORF ZIB 24 – Skandal um fehlerhafte Brustimplantate

23. Januar 2012
mehr Infos »

FOTOS

mehr Infos »

DR. MILLESI KOSMETIK

Dr. Millesi Kosmetik Produkte
mehr Infos »

Narbenkorrektur

 

Wuchernde Narben

Liegt eine anlagenbedingte Narbenwucherung (Keloid) vor, kann eine direkte Injektion eines Steroids (Cortison) in das veränderte Narbengewebe Rötung, Juckreiz und Brennen des Hautareales mindern.
Bei konsequenter Monate-langer Therapie kann das Hautareal heller und mit der Zeit flacher werden.
Ist die Behandlung nicht zielführend, wird eine operative Entfernung angeraten. Diese Operation wird meist in Lokalanästhesie durchgeführt. Dabei wird das Narbengewebe herausgeschnitten und die Wunde mit Nähten verschlossen. Um von Anfang an das neuerliche Wuchern der Narbe zu hemmen, wird unmittelbar nach der Operation eine Iridiumbestrahlung durchgeführt. Nach wenigen Tagen werden die Nähte entfernt.

 

Hyperthrophe Narben

Da diese Narben ein ähnliches Aussehen – Schwellung, Rötung und Erhabenheit – wie Keloide haben, werden sie öfters verwechselt. Jedoch bleiben hypertrophe Narben im Bereich von Schnittwunden oder Operationsnarben zurück. Sie verblassen meist von selbst und werden flacher. Manchmal erst nach einem Jahr oder mit Hilfe von Steroidpflaster, Silikonplaster oder Injektionen. Als erstes sollte man versuchen eine hypertrophe Narbe durch das zwei bis drei Monate lange Tragen eines Silikonpflasters abzuflachen.

Bessert sich die Narbe auch nach einem Jahr nicht merkbar, kann sie chirurgisch gemildert werden. Der Plastische Chirurg entfernt überschüssiges Narbengewebe, legt die Narbe in eine andere Zugrichtung, sodass die neue Narbe besser heilen kann. Je nach Ausdehnung der Narbe erfolgt der Eingriff in Lokal- oder Allgemeinanästhesie. Um eine neuerliche Verdickung der Narbe zu verhindern, werden Cortisonpflaster oder –injektionen verordnet.

 

Kontrakturen

Bei Verbrennungen oder anderen Verletzungen kann es zu einem Hautverlust kommen. Lässt man diese Wunden langsam ausheilen, entwickeln sich Narben und diese schrumpfen. Dadurch entsteht ein Gewebsdefizit und daraus resultiert eine Narbenkontraktur. Manchmal beeinflusst diese Verkürzung bzw. Schrumpfung auch angrenzende Muskeln, Sehnen und Gelenke in ihrem normalen Bewegungsumfang. Hier kann die Narbe chirurgisch entfernt und an ihrer Stelle ein Hauttransplantat oder ein Hautlappen verwendet werden.

Auch eine sogenannte Z-Plastik kann, um eine Narbe dem natürlichen Verlauf anzupassen, durchgeführt werden. Dadurch wird sie weniger sichtbar und kann Spannungen mildern. Diese Operation wird in Lokalanästhesie durchgeführt. Die Narbe wird entfernt und beiderseits neue Schnitte angelegt, wodurch zwei kleine dreieckige Lappen entstehen. Durch Austausch der beiden Lappen gewinnt der Chirurg Länge auf Kosten der Breite und kann letztlich die Kontraktur beseitigen. Die frische Wunde wird mit feinen Nähten verschlossen, die schon wenige Tage später entfernt werden. Die neue Narbe hat ein z-förmiges Aussehen.

 

Gesichtsnarben

Es gibt verschiedene Wege, eine Gesichts- oder Körpernarbe weniger sichtbar zu machen. Oft genügt es, die Narbe chirurgisch zu entfernen und die neue Wunde mit feinem Nahtmaterial, welches bereits nach wenigen Tagen entfernt wird, zu versorgen. Wenn die Narbe gegen den natürlichen Verlauf der Falten verläuft, kann man die neue Narbe in diesen Linienverlauf bringen, sodass sie unauffälliger wirkt. Peeling, Laserbehandlung und Abschleifen können zum Erfolg bei der Verbesserung von Gesichtsnarben beitragen. Dabei werden die obersten Schichten der Haut entfernt. Die Narben verschwinden zwar nicht gänzlich, jedoch wird die Haut durch dieses Verfahren geglättet.

 

Welche Narben-Korrektur Möglichkeiten gibt es sonst noch

Expander

Größere Flächen narbig veränderter Haut können durch Aufdehnung der umgebenden gesunden Haut, durch sogenannte Expander, entfernet werden. Dieser Expander funktioniert wie ein unter der Haut eingepflanzter Ballon, der über ein Ventil immer wieder ambulant mit einer sterilen Flüssigkeit aufgebläht wird. Ist die gesunde Haut weit genug gedehnt, wird der Expander entfernt und das vorher herausgeschnittene Narbenareal mit der überschüssigen gesunden Haut überdeckt. Es wird eine strichförmige Naht gemacht, die später kaum mehr sichtbar ist. In seltenen Fällen können Hautexpander eine Entzündung hervorrufen und müssen gegebenenfalls vorzeitig entfernt werden.

 

Farbstofflaser

Mit dem Farbstofflaser können in mehreren Behandlungen Narbenrötungen vermindert werden.

 

Worauf müssen Sie nach der Operation achten

Die operierte Hautstelle ist verletzlich, bildet manchmal kleine, harmlose Bläschen und juckt gelegentlich. Vermeiden Sie, so lange die Nähte liegen, Sport und übermäßige Bewegung. Eine frische Narbe kann durch Zugkräfte breit werden. Ideale Narben erfordern deshalb unter Umständen eine Zugentlastung durch Verbände oder Pflaster.

 

Keine Operation ohne Risiko

Narbenkorrekturen sind normalerweise ungefährlich, dennoch können trotz größter Sorgfalt während oder nach ärztlichen Eingriffen vereinzelt Komplikationen auftreten. Zu nennen sind:
- Reaktionen auf das Betäubungsmittel
- Nachblutungen
- Einblutungen in die Haut, die Muskulatur und ins Fettgewebe
- Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergüsse
- entzündliche Reaktionen der Wunden
- vorübergehendes Taubheitsgefühl
- Infektionen



zum Seitenanfang  Seite drucken