Die Möglichkeiten einer Operation
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Ziel der ästhetischen Nasenkorrektur ist die Veränderung der Nasenform, sodass ein Gleichgewicht der Proportionen zwischen Nase, Kinn und Stirn hergestellt wird. Optische Auffälligkeiten, wie ein Höcker, eine knollige Nasenspitze oder die Verkrümmung der Nasenscheidewand lassen sich verbessern. |
Grundsätzlich ist eine Nasenkorrektur erst nach Abschluss des Größenwachstums, also nach dem 17. Lebensjahr, sinnvoll.
Wie wird eine Nasenkorrektur durchgeführt
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Bei Nasenkorrekturen wird mit unsichtbaren Schnitten im Inneren der Nase das Knorpel- und Knochengerüst in chirurgischer Feinarbeit präpariert und entsprechend Ihren Vorstellungen in Form und Größe verändert. Durch eine Operation in „geschlossener Technik“ sind nach der Operation keinerlei Narben sichtbar. |
Eine Begradigung der Nase, beispielsweise bei einem Höcker, erfolgt durch Abtragen überschüssiger Knochen- und Knorpelverpflanzungen. Die Nasenhaut wird vom knorpeligen und knöchernen Nasenskelett abgehoben, Millimeter genau korrigiert und mit feinsten Nähten präzise fixiert. Unauffällige, kaum sichtbare kleine Narben können zurückbleiben.
Manchmal sind kleine Schnitte in die Gesichtshaut – zum Beispiel in die Augenbraue oder an der Basis des Nasenstegs – notwendig, die aber nur unauffällige Narben hinterlassen.
Wo wird der Eingriff vorgenommen
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Eine Nasenkorrektur dauert je nach Umfang der Operation zwischen einer und drei Stunden. Wird nur die Nasenspitze, wenn sie z. B. knollig, zu spitz, zu lang oder hängend ist, korrigiert, so wird der Eingriff in örtlicher Betäubung ambulant in der Praxis durchgeführt. |
Der Eingriff ist angenehmer, wenn er mit einem Dämmerschlaf verbunden ist, dann müssen Sie nüchtern, (d.h. sechs Stunden zuvor nicht essen oder trinken), in die Praxis kommen. Wird die gesamte Nase korrigiert, also auch das knöcherne Skelett (z. B. bei einer Höckernase, Schiefnase, Sattelnase, etc.), so wird der Eingriff in der Wiener Privatklinik in Narkose durchgeführt, der stationäre Aufenthalt dauert bis zum nächsten Tag.
Ergebnis
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10 – 14 Tage nach der Operation trägt der Patient zur Fixierung des knöchernen Nasenskelettes einen Gips. Anfangs bestehen auch Schwellungen und blutunterlaufene Lider. Ist nur die Nasenspitze betroffen, trägt der Patient einen Pflasterverband oder Gips für ca. vier Tage. |
Ihre endgültige Form erhält die Nase erst sechs bis zwölf Monate nach der Operation, wobei die Ergebnisse meist gut sind. Eine Garantie für das geplante Aussehen kann jedoch nicht gegeben werden, besonders, wenn bereits Naseneingriffe vorgenommen wurden. Bei wirklich großen Nasenkorrekturen sind mehrere Eingriffe notwendig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Behinderungen der Nasenatmung können nicht immer komplett beseitigt werden, besonders wenn es sich um Schleimhautschwellungen aufgrund allergischer Reaktionen handelt.
Die Nasenatmung kann sechs bis acht Wochen beeinträchtigt sein. Sinnvoll ist es, nach der Operation kühlende Substanzen, z. B. Kühlbeutel auf die benachbarten Hautpartien aufzulegen (etwa die Augenpartie), so dass die Schwellung möglichst schwach bleibt. Sie bekommen auch abschwellende Medikamente. Lagern Sie nach der Operation den Kopf hoch, das beschleunigt den Rückgang der Schwellung. Auch die anfangs herabgesetzte Berührungsempfindung am Nasenrücken normalisiert sich binnen weniger Monate wieder. Manchmal ist es notwendig nach sechs bis zwölf Monaten eine Nachkorrektur, die meist die Spitze betrifft, vorzunehmen.
Keine Operation ohne Risiken
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Trotz größter Sorgfalt können während oder nach ärztlichen Eingriffen vereinzelt Komplikationen auftreten. - Störung und Empfindlichkeit der Oberlippe, der Nasenhaut oder Nasenschleimhaut - vorübergehende Behinderung der Nasenatmung - Nachblutungen oder Infektionen - überschüssiger Knochen nach Knochenschnitten |











