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Oberarmstraffung

 

Wie wird eine Oberarmstraffung durchgeführt

Oberarmstraffung Vor dem Eingriff wird die geplante Schnittführung exakt im Stehen auf die Haut gezeichnet. Durch einen halbmondförmigen Schnitt in der Achselhöhle oder durch einen langen, spindelförmigen Schnitt von der Achselhöhle bis zum Ellenbogen lässt sich die Haut straffen.

Eine unterstützende Muskelstraffung gibt ein sportliches Aussehen zurück. Die mehr oder weniger sichtbaren Narben verblassen im Laufe der Zeit.
Die Operation erfolgt in örtlicher Betäubung und dauert für beide Seiten ca. 3 Stunden. Nach der Operation werden an den Armen für 2 Tage Kompressionsverbände angelegt. Nach vierzehn Tagen werden die Pflaster entfernt. Die Nähte lösen sich von selbst auf. Schwellungen verschwinden schon nach vier Wochen. Die Straffung erfolgt zugleich an beiden Seiten.

 

Ergebnis

Oberarmstraffung Sie sollten nach der Operation allerdings jeden Zug auf die Nähte vermeiden. Auch zu starkes Strecken und Abknicken der Arme kann die Wundheilung beeinträchtigen.

Vermeiden Sie für 4 Wochen sportliche Aktivitäten. Erst nach Monaten ist das endgültig glatte Ergebnis sichtbar.

 

Keine Operation ohne Risiken

Oberarmstraffung - Lymphstau in Folge irritierter Venen und lymphbahngeflecht
- Trotz größter Sorgfalt können während oder nach ärztlichen Eingriffen vereinzelt Komplikationen auftreten

- Schmerzen und Spannungszustände über einen längeren Zeitraum hinweg
- Schwellungen im operierten Bereich durch Lymphstau infolge zerstörter Venen- und Lymphbahngeflechte
- Durchblutungs- und Wundheilstörungen im Bereich der Wundränder
- Störungen der Narbenbildung
- Infektion der Wunde
- Nachblutungen
- Aufreißen der Wundränder, bedingt durch zu frühe oder zu starke Bewegung und körperliche Anstrengungen
- Selten kommt es zu einer kleinen Asymmetrie. Diese kann allerdings in Lokalanästhesie ambulant durch einen kleinen weiteren Eingriff behoben werden

 

Worauf müssen Sie vor und nach der Operation achten

– Bestimmte Medikamente, die das Blut dünnflüssig machen (z. B. Aspirin, Aspro, ThromboASS, Thomapyrin, Marcoumar etc.), sind eine Woche vor und nach der Operation zu vermeiden.
- Vor der Operation darf mindestens sechs Stunden lang nichts gegessen werden.



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