Wie wird eine Oberschenkel und Po-Straffung durchgeführt
![]() |
Vor dem Eingriff wird die geplante Schnittführung auf die Haut gezeichnet. Die Ärztin entfernt an der Innenseite der Oberschenkel bzw. in der Gesäßgegend Haut- bzw. Fettareale. |
Die Straffung kann am inneren oder am hinteren Oberschenkel (inklusive Po) erfolgen oder an beiden zugleich.
Ist die Hauterschlaffung auf das obere Drittel beschränkt, erfolgt in diesem Bereich die Operation in einer halbmondförmigen Haut-/Fettentfernung. Die Narbe läuft dann in der Leiste in Richtung Gesäßfalte aus. Es kommt an der Oberschenkelinnenseite zu keiner Narbe.
Zieht sich die überdehnte Haut über die gesamte Oberschenkelinnenseite bis zum Knie, muss zusätzlich eine senkrechte Haut-/Fettentfernung durchgeführt werden. Die Narbe läuft dann in der Leiste und an der Oberschenkelinnenseite bis kurz vor das Knie. Die mehr oder weniger sichtbare Narbe verblasst im Laufe der Zeit.
Ergebnis
![]() |
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert für beide Seiten ungefähr drei bis sechs Stunden. Ein Krankenhausaufenthalt von zwei bis drei Tagen ist notwendig. |
Bereits am Tag nach der Operation können Sie in Begleitung Ihr Bett verlassen. Sie sollten dabei allerdings jeden Zug auf die Nähte vermeiden. Auch zu starkes Strecken und Abknicken des Körpers kann die Wundheilung beeinträchtigen. Nach dem Spitalsaufenthalt ist Stehen gegenüber dem Sitzen vorzuziehen.
Vier Wochen lang sollte eine straffe Miederhose mit Bein getragen werden. Vermeiden Sie 4 Wochen sportliche Aktivitäten.
Keine Operation ohne Risiken
![]() |
Trotz größter Sorgfalt können während oder nach ärztlichen Eingriffen vereinzelt Komplikationen auftreten: |
- Schmerzen und Spannungszustände über einen längeren Zeitraum hinweg
- Schwellungen im operierten Bereich durch Lymphstau infolge zerstörter Venen- und Lymphbahngeflechte
- Durchblutungs- und Wundheilstörungen im Bereich der Wundränder
- Störungen der Narbenbildung
- Infektion der Wunde
- Nachblutungen
- Aufreißen der Wundränder, bedingt durch zu frühe oder zu starke Bewegung und körperliche Anstrengungen
- Selten kommt es zu einer kleinen Asymmetrie. Diese kann allerdings in Lokalanästhesie ambulant durch einen kleinen weiteren Eingriff behoben werden









