Wie wird eine Ohrkorrektur durchgeführt
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Eine modellierende Ohrkorrektur kann die Größe, Form und Stellung der Ohren verändern. Hierbei wird der Ohrknorpel durch Ritz-, Schnitt- und Nahttechnik dauerhaft umgeformt. |
So können abstehende Ohren angelegt, zu große Ohren verkleinert und Ohrläppchen korrigiert werden.
Der Ohrmuschelknorpel wird mit einem Schnitt hinter der Ohrmuschel freigelegt und danach neu geformt. Im Zuge dessen kann der Ohrmuschelknorpel auch verkleinert werden. Der Eingriff erfolgt in der Regel von der Rückseite des Ohres aus, so dass kaum sichtbare Narben zurückbleiben. Üblicherweise wird eine Ohrkorrektur ab dem fünften Lebensjahr, aber natürlich auch zu jedem späteren Zeitpunkt vorgenommen. Dauer: circa ein bis zwei Stunden für die beidseitige Operation.
Die Möglichkeiten der Operation
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Abstehende Ohren werden oft durch eine mangelnde Krümmung des Ohrknorpels verursacht. Operationstechnisch wird in diesem Fall eine sogenannte Ohranlegeplastik durchgeführt. Manchmal sind auch einzelne Knorpelteile zu groß ausgeformt. |
Durch eine Ohrverkleinerungsplastik wird in einem schonenden Eingriff über die Rückseite der Ohrmuschel der Ohrknorpel geformt und in die gewünschte Form und Stellung gebracht. Eine Korrektur der Ohrläppchen erfolgt durch einen kurzen Eingriff. Dabei wird das Ohrläppchen verkleinert, neu geformt oder die Ohrlöcher neu vernäht.
Was passiert nach der Operation
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Nach dem Eingriff wird ein fester Kopf-Ohr-Verband angelegt, der zwei Woche getragen werden muss. Danach sind Sie wieder gesellschaftsfähig! Bei Kindern erfolgt die Operation meistens in Dämmerschlaf, bei Erwachsenen wird der relativ kleine Eingriff in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. |
Nach einer Ohrmuschelkorrektur ist das kosmetische Ergebnis meist sehr gut. Hinsichtlich der Gestalt, der Lage und der Symmetrie der Ohrmuschel kann, wie bei den meisten plastischen Operationen, jedoch keine Garantie abgegeben werden. Ein vorläufiges Ergebnis ist nach circa drei Monaten, ein endgültiges nach circa sechs Monaten zu erwarten. Allfällige erneute Deformationen, wie Narbenbildungen oder nunmehr zu eng anliegende Ohrmuscheln, können durch einen weiteren Eingriff erfolgreich behandelt werden.
Keine Operation ohne Risiken
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Trotz größter Sorgfalt können während oder nach ärztlichen Eingriffen vereinzelt Komplikationen auftreten: - stärkere Schmerzen nach der Operation durch einen zu engen oder verrutschten Verband - Störung der Berührungsempfindlichkeit - Störungen der Narbenbildung |
- Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Fäden
- Infektion der Wunde oder des Ohrknorpels
- Nachblutungen
- Untergang von Haut oder Knorpelkanten oder von Knorpeln durch Störungen der Blutversorgung
Worauf müssen Sie vor und nach der Operation achten
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Bestimmte Medikamente, die das Blut dünnflüssig machen (z. B. Aspirin, Aspro, ThromboASS, Thomapyrin, Marcumar etc.), sind eine Woche vor und nach der Operation zu vermeiden. |











