English Deutsch
TERMINVEREINBARUNG
Für ein erstes, persönliches Beratungsgespräch bitten wir Sie um Terminvereinbarung.
jetzt Termin vereinbaren

Beauty-OPs im Test

30. August 2011
mehr Infos »

FACEBOOK

Jetzt Fan von Dr. Millesi auf Facebook werden!
zum Facebook Profil

ORF ZIB 24 – Skandal um fehlerhafte Brustimplantate

23. Januar 2012
mehr Infos »

FOTOS

mehr Infos »

DR. MILLESI KOSMETIK

Dr. Millesi Kosmetik Produkte
mehr Infos »

Wadenimplantate

 

Blickpunkt Po & Wade

Manchmal kann man trainieren, was man will: Wenn die Natur die Muskeln nicht „ideal” verteilt hat, kann auch die größte Mühe keine perfekten Rundungen an Waden oder Po zaubern. Mag sein, dass gar zu üppig nicht gefällt. Aber „Steckerl-Beinchen” und „Flach-Gesäß” sind (obwohl schlank) auch nicht gerade das optische Optimum – und können die Freude am eigenen, liebevoll trainierten Körper gewaltig vergällen. Allerdings: Kein Grund, sich frustriert in wallendes Gewand zu hüllen. Denn mit moderner plastischer Chirurgie lässt sich das Dilemma heute locker lösen.

 

Mit Arzt-Hilfe zur Perfektion

Wadenimplantate Grundsätzlich können erfahrene plastische Chirurgen mit drei verschiedenen Eingriffen für stramme Waden und wohlgeformte Kehrseiten sorgen. Wie’s vor sich geht, erfahren Sie hier.

 

1. Injektion von Hyaluronsäure

Bei dieser Methode wird Hyaluronsäure fächerförmig in die Wade injiziert. Der Eingriff dauert, je nach Injektionsmenge und Areal, ca. 20-30 Minuten. Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Der große Vorteil: Vollnarkose ist nicht nötig. Und es sind später keinerlei Narben zu sehen. Allerdings hält der Erfolg dieser Methode nur bis zu zwei Jahre an, weil die Hyaluronsäure mit der Zeit vom Körper abgebaut wird. Dann muss der Eingriff wiederholt werden.

 

2. Injektion von Eigenfett

Auch hier gibt’s später kaum Narben. Und Eigenfett wird vom Körper besonders gut vertragen. Zwei große Vorteile also, die für diese Methode sprechen: Zuerst wird eigenes Fett an anderer Stelle in Vollnarkose abgesaugt und für die Injektion vorbereitet. Dann wird dieser „Gewebemix” mittels Kanüle in verschiedene Gewebsschichten der Wade injiziert – wie viel eingespritzt wird, hängt vom Wunsch des Patienten und dem Ist-Zustand des Körpers ab.

Ein kleiner Wermuthstropfen dieser Technik ist, dass viel Eigenfett dazu nötig ist, das vor dem Eingriff aufwändig bearbeitet werden muss. Außerdem sind mehrere Behandlungen im Abstand von rund drei Monaten notwendig, weil das gut verträgliche „Füllmaterial” auch besonders rasch wieder abgebaut wird.

 

3. Wadenimplantate

Wadenimplantate Wadenimplantate wurden ursprünglich entwickelt, um Menschen zu helfen, deren Unterschenkel durch Erkrankungen (wie etwa Polio und bestimmte Nervenerkrankungen, aber auch nach Unfällen) an Größe und Kontur verloren haben.

Heute dienen die Implantate aber längst auch als Hilfsmittel, wenn es aesthetische Probleme zu lösen gilt, weil auch hier häufig mit Sport allein nichts zu machen ist.

Das Einsetzen erfolgt in der Regel unter Vollnarkose oder wird mit Kreuzstich durchgeführt. In der Kniekehle wird ein etwa vier bis sieben Zentimeter langer Schnitt gesetzt und über dem Muskel wird eine Implantattasche stumpf präpariert. Dann wird das Implantat in die entstandene Tasche eingeführt und seine Position geprüft. Je nach Ausgangssituation und Wünschen des Patientens können durch den Schnitt bis zu zwei Implantate pro Bein eingesetzt werden. Die Narben liegen im Verborgenen.

Da die Implantate in der Regel gut vertragen werden, führt eine Wadenvergrößerung auf diese Weise zu einem dauerhaften Ergebnis. Nur in ganz seltenen Fällen wird das Implantat abgestoßen.

 

Nachbehandlung – Was Sie wissen sollten

Nach einer Wadenkorrektur mit Implantat sollte ein Spitalstag eingeplant werden. Und in den 12 Stunden direkt danach ist Bettruhe empfohlen. Mögliche Schmerzen sind behandelbar, etwaige Schwellungen und Rötungen schwinden nach einigen Tagen. Drei Tage lang müssen Kompressionsstrümpfe getragen werden, damit das Implantat gut und sicher eng am Muskel fixiert wird. Schon nach drei Tagen kann der normale Arbeitsalltag wieder aufgenommen werden. Sport und große Anstrengung sind jedoch erst nach rund vier Wochen wieder erlaubt.

Wurde die Wade per Injektion von Eigenfett oder Hyaluronsäure neu geformt, gilt’s die Einstichstellen sorgfältig zu behandeln. Rötungen und Blutergüsse sind dort, wie auch an den Fett-Entnahmestellen möglich, schwinden aber nach einigen Wochen. Auf anstrengende Körperarbeit oder Sport sollte allerdings auch hier einige Zeit lang verzichtet werden.

 

Keine OP ohne Risiko

Wadenimplantate Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei einer fachgerecht durchgeführten Wadenvergrößerung bestimmte Risiken, die vorab mit dem Arzt besprochen und abgewogen werden müssen.

Denn selten, aber doch, kann es zu Komplikationen kommen, die schneller, professioneller Nachbehandlung bedürfen: Infektionen, Blutverlust oder Flüssigkeitsansammlung in der Wadenregion, Blutergüsse (Hämatome) und Schwellungen (Ödeme) sind möglich. Implantate können in der ersten Zeit verrutschen, was einen weiteren Eingriff nötig machen kann. In seltenen Fällen wird das Implantat vom Körper abgestoßen. Verzögerte Wundheilung, wucherndes Narbengewebe oder Pigmentverschiebungen können auftreten. In sehr seltenen Fällen kommt es zu Druckbeschwerden, die Nervenläsionen und Lähmungserscheinungen zur Folge haben können.
Treten derlei Probleme auf, heißt’s: Rasch den Operateur aufsuchen – weil sie mit seiner Hilfe lösbar sind.



zum Seitenanfang  Seite drucken